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Vorbericht Herbst 2008

Stuker-Herbstauktionen 2008

vom 20. bis 28. November 2008
(Vorschau: 9. bis 16. November 2008)

Das Auktionshaus Stuker Bern wartet diesen Herbst mit einem gewohnt vielfältigen Angebot auf. Hervorzuheben sind verschiedene Basler und Berner Sammlungen und Nachlässe, aber auch westschweizer Kollektionen.

Auf dem breiten Gebiet der Gemälde und Arbeiten auf Papier gibt es gleich mehrere Attraktionen zu vermelden. Erwähnenswert ist eine Sammlung von historischen Schweizer bzw. Berner Portraits von Künstlern wie Aberli und Handmann, z.T. in Originalrahmen aus der Werkstatt Funk.


J. L. Aberli (1723-1786) Schätzung: CHF 20'000.-/25'000.-

Ein eigentlicher Schwerpunkt sind Werke des 20. Jahrhunderts von Künstlern wie Cuno Amiet, Serge Brignoni und Augusto Giacometti. Das eigentliche Highlight ist aber sicherlich die „Peinture“ von Joan Mirò aus dem Jahre 1960.


Joan Mirņ (1893-1983) Schätzung: CHF 400'000.-/600'000.-

Bei den älteren Arbeiten sind eine Rötelzeichnung von Giovanni Battista Tiepolo, ein weiblicher Halbakt, und das Gemälde „Junge Hirtin mit Kühen und Schafen“ von Julien Dupré erwähnenswert.


Julien Dupré (1851-1910) Schätzung: CHF 40'000.-/60'000.-

Französisches bzw. Pariser Mobiliar des 18. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt des traditionell starken Möbelangebots von Stuker. Erwähnt sei ein ausserordentliches Salon-Ameublement, Louis XVI, signiert DUPAIN, eine Louis XV-Kommode aus Rosenholz und Mahagoni, sowie ein Guéridon, signiert OHNEBERG.


Salon-Ameublement, Louis XVI, Paris, sign. DUPAIN Schätzung: CHF 50'000.-/70'000.-

Eine Rarität ist sicherlich auch das höfische (Reise-) Hundehäuschen, Louis XVI, mit Brandstempel des Schlosses Fontainebleau.


Hundehäuschen aus dem Schloss Fontainebleau Schätzung: CHF 12'000.-/18'000.-

Vorzügliche vergoldete Bronzen findet man unter den Dekorationsobjekten, darunter ein Paar Kaminböcke „aux turques“, Louis XV, Paris.


Ein Paar Kaminböcke "aux turques", Louis XV, Paris Schätzung: CHF 15'000.-/20'000.-

Erwähnenswerte Objektgruppen wären eine Sammlung von Scherenschnitten von Hauswirth, eine Sammlung Thuner Majolika, amerikanisches Silber aus der Zeit um 1900 von Tiffany, sowie kunstgewerbliche Arbeiten von Fabergé.

Schliesslich sind ein reichhaltiges Asiatica-Angebot, Bücher aus einem Winterthurer Nachlass und eine grössere Sammlung afrikanischer Kunst anzuführen.

Vorbericht Herbst 2008 als PDF-Datei