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Nachbericht Frühling 2010 |
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Frühlingsauktionen - 12. bis 21. Mai 2010 |
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(sämtliche Fotos auf dieser Seite sind hochauflösend)
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Das Auktionshaus Stuker kann einmal mehr auf erfolgreiche Frühjahrsauktionen zurückblicken. Sowohl die inländische, als auch die internationale Käuferschaft liess sich durch die europäische Währungskrise nicht die Kauflust verderben.
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Praktisch in allen Ressorts gab es positive Überraschungen. Bei den Möbeln sei die bedeutende Intarsientruhe aus Macao erwähnt, bei der der Hammer erst bei bemerkenswerten CHF 136'000.- fiel (Schätzung 6'000.-/8'000.-).
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2090 CHF 136'000.-
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Aber auch einheimische Einrichtungsobjekte erzielten glänzende Preise. Ein Paar kleine Spiegelappliquen vom Berner Meister Johann Friedrich Funk II waren dem Käufer CHF 18'000.- wert (Schätzung 6'000.-/8'000.-).
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7083 CHF 18'000.-
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Zwei italienischen Ansichten "La Fontaine d' Aréthuse en Sicile" und "Les thermes de Caracalla" aus den Jahren 1780 bzw. 1781 des Waadtländer Malers Abraham Louis Rodolphe Ducros wurden unter dem Titel einer „enchère réservée“ zusammen ausgeboten. Die je 15'000.- bis 20'000.- geschätzten Ölgemälde erreichten so gemeinsam den stolzen Zuschlag von CHF 164'000.-.
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1211 und 1212 CHF 164'000.-
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Gar CHF 230'000.- erreichten die ebenfalls zusammen ausgebotenen, dem Umkreis Josse de Momper d. J. zugeschriebenen Holländischen Ansichten (Schätzungen je 14'000.-/18'000.-).
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1252 und 1253 CHF 230'000.-
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Die beiden (restaurationsbedürftigen) Holztafeln waren so sicherlich ein Höhepunkt der durchwegs erfolgreichen Gemäldeauktion.
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Erwähnenswert sind aber unter anderen Gemälden auch die Ansicht "Vue d'Yverdon prise depuis Clindi" von Johann Ludwig Aberli aus dem Jahre 1776, welches CHF 30'000.- (Schätzung 8'000.-/12'000.-) brachte,
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1189 CHF 30'000.-
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und das kleine Bildnis des Friedrich May von Trachselwald von einem anonymen, möglicher Weise holländischen Portraitisten aus dem Jahre 1760, bei welchem wohl nicht zuletzt dank dem Rahmen von Johann Friedrich Funk I der Hammer erst bei CHF 17'000.- (Schätzung 5'000.-/7'000.-) fiel.
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1267 CHF 17'000.-
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Die Nachfrage nach ausserordentlichen Silberobjekten – wohl nicht zuletzt als Anlage – erwies sich als sehr gesund. Zwei Beispiele aus unserer Silberauktion: Ein 102-teiliger Vermeil-Besteckservice für 12 Personen von verschiedenen englischen Meistern fand bei CHF 19'000.- eine Käufer (Schätzung 15'000.-/18'000.-). Eine grosse Berner Kaffeekanne, entstanden um 1730, mit der Meistermarke von Andreas Otth entfachte ein Bietgefecht, welches bei CHF 7'000.- endete (Schätzung 3'000.-/4'000.-).
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4580 CHF 19'000.-
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Wie üblich in den letzten Jahren versammelte sich die einschlägige Sammlerschaft im Frühling zur Waffen- und Militaria-Auktion auf dem Berner Rosenberg. Auch diese Auktion verlief erfreulich erfolgreich; wie üblich fanden über 90% der angebotenen Nummern einen neuen Besitzer. Ein seltener, gut erhaltener Fauststreitkolben, italienisch oder französisch, aus dem 2. Viertel des 16. Jh. weckte das Interesse von verschiedenen internationalen Sammlern, so dass er bei CHF 10'000.- (Schätzung 4'500.-/7'500.-) den Weg in eine neue Kollektion fand.
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5501 CHF 10'000.-
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Ebenfalls einen beachtlichen Preis erreichte ein Prunkmesser mit Griff des Zürcher Goldschmieds Hans Peter Oeri (1680/92 und 2. Viertel 19. Jh.), welches bei CHF 8'500.- zugeschlagen wurde.
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5505 CHF 8'500.-
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Aber auch antike Schusswaffen waren begehrt. Als Beispiel sei ein Steinschloss-Pistolenpaar, signiert „ST. GERMAIN A PARIS 1719“, erwähnt, für welches CHF 10'000.- geboten wurde (Schätzung 6'500.-/9'000.-).
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5632 CHF 10'000.-
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